Recht auf Asyl

Österreich gewährt Verfolgten Asyl!

Die sehr junge Fatime* wurde in Tschetschenien nach der Ermordung ihres Mannes nächtelang von russischen Milizsoldaten verhört. Was ihr dabei geschehen ist, kann sie kaum aussprechen. Amtliche Gutachten bescheinigen ihre schwere Traumatisierung. Ihr Fall wird zwischen den Asylinstanzen hin und her geschoben. Seit über 5 Jahren wartet sie auf Asyl.
*Pseudonym

2010 wurden vom Asylgerichtshof (=2. Instanz) rund 2.300 Entscheidungen des Bundesasylamtes (= erste Instanz) behoben, das sind rund 17 % aller Entscheidungen.
Viele Asylverfahren dauern mehrere Jahre. Lange Asylverfahren haben auch einen großen Einfluss auf die psychische Gesundheit der asylsuchenden Menschen.
Um Asylverfahren zu verkürzen, sollten adäquate und menschenrechtskonforme Maßnahmen ergriffen werden. Das wären:

  • erstens eine höhere Qualität im erstinstanzlichen Verfahren und
  • zweitens ein legistisch qualitatives Asylgesetz, das nicht beständigen verfahrensrechtlichen Änderungen unterworfen ist.

Sprechen wir Klartext:
1) Entspricht das Asylverfahren österreichischen Verfahrensstandards?

Sprechen wir Klartext:
2) Gibt es ein Menschenrecht auf Asyl? Wer kann gemäß regionalen und internationalen Menschenrechtsdokumenten Asyl bekommen?

Sprechen wir Klartext:
3) Wie ist die Situation in Tschetschenien?

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Amnesty International Graz Aktivismus Gruppe